Brennwerttechnik
Mit Öl und Gas effizient heizen
Angsichts heutiger Öl- und Gaspreise kann man es sich kaum noch vorstellen: Bis zur ersten Ölpreisexplosion in den 1970er Jahren galt die Verbrennung von Heizöl und Gas, meist in Ölzentralheizungen und Gas-Etagenheizungen, als die zeitgemäße Lösung für die Beheizung und Warmwassererzeugung in Ein- und Mehrfamilienhäusern. Erst als der Ölpreis (und der daran gekoppelte Gaspreis) in den Jahren 1972-78 um 270% stieg und Deutschland an den Rand einer Wirtschaftskrise brachte, begann ein Umdenken.
Die heutige Brennwerttechnik sollte daher als eine von vielen technischen Antworten auf die bis heute aktuelle Energiefrage verstanden werden: Denn Brennwerttechnik zielt darauf ab, nicht nur den Energiegehalt des eingesetzten Brennstoffes maximal zu nutzen, sondern auch die Energie der im Abgas enthaltenen Restfeuchte. Dank des hohen Normnutzungsgrades helfen moderne Brennwerttechnik-Systeme daher Heizkosten zu sparen.
Die ersten Brennwertkessel, entwickelt vom deutschen Erfinder Richard Vetter, gelangten Anfang der 80er Jahre zu Serienreife. Obwohl Vetter für diese umweltfreundliche Entwicklung bereits 1987 den deutschen Umweltschutzpreis erhielt, reagierten die großen deutschen Hersteller zunächst zurückhaltend auf die neue Technik. Einmal mehr waren es kleine, innovative Unternehmen, die der neuen Öko-Technik zum Durchbruch verhalfen. Seit Mitte der 90er Jahre gelten die Gas-Voll-Brennwertkesseltechnik und die Öl-Brennwerttechnik als Stand der Technik. Eine entsprechende Nachrüstung der Abgasanlage sichert die lagfristige Freude an der neuen Heizung.
Modernste Gasbrennwerttechnik von Paradigma:
Kaskadenheizung mit vier Modula II.